Johanniter Rettungshundestaffel Göppingen

Wie viele Helfer sind erforderlich, um nachts ein Waldstück von fünf Quadratkilometern nach images/2010 ttaining im wald.jpgeinem Bewusstlosen abzusuchen?

Rettungshunde sind darauf trainiert, in kürzester Zeit große Gebiete nach Vermissten und Verunglückten abzusuchen, zum Beispiel weil:

  • ältere Personen aufgrund von Verwirrtheitszuständen und dringend benötigten Medikamenten in lebensgefährliche Situationen kommen
  • spielende Kinder sich verlaufen haben
  • Jogger, Mountainbiker oder Reiter nach einem Sportunfall hilflos im Wald liegen
  • Wanderer, Pilzsucher oder Jäger nach einem Schwächeanfall dringend ärztliche Hilfe benötigen
  • Unfallopfer im Schockzustand vom Unfallort fortgelaufen sind
  • suizidgefährdete Personen gefunden werden müssen

Aber auch bei Katastrophen weltweit, wie z. B. Erdbeben in der Türkei oder im Iran, werden immer wieder unsere Rettungshunde-Staffeln eingesetzt, um Überlebende in den Trümmern aufzuspüren.

Mit der Entstehung des Alarmkalenders der Landespolizeidirektion Stuttgart 1 im Jahr 1999 zählen die Landkreise Göppingen und Heidenheim zu den Primäreinsatzgebieten der JUH Rettungshundestaffel Göppingen. Als Sekundäreinsatzgebiete zählen der Landkreis Esslingen sowie weitere Landkreise die uns im Bedarfsfall anfordern. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Ausbildung unserer Hunde, der Hundeführer und Einsatzhelfer. Darüber hinaus müssen verschiedene Rahmenbedingungen erfüllt sein, um eine Rettungshundestaffel erfolgreich zum Einsatz zu bringen. Neben der persönlichen Ausrüstung der Einsatzkräfte sind dies unter Anderem Kommunikationsmittel ( 2 m- und 4 m – Funk ) und Transportmöglichkeiten. Hierfür stehen der Rettungshundestaffel ein Einsatzleiterfahrzeug ( ELW ) und ein Hundetransportwagen ( HTW ) mit 8 Hundeboxen zur Verfügung.